Unser Selbstbild

Theologie und Glaube versteht sich als allgemeine wissenschaftliche Fachzeitschrift der gesamten Theologie. Deshalb soll in ihr das gesamte Spektrum der theologischen Disziplinen gleichgewichtig Berücksichtigung finden.

 

In seiner theologischen Programmatik steht Theologie und Glaube auf dem Boden des Zweiten Vatikanischen Konzils und fühlt sich dessen Kirchenverständnis wie auch dessen Sicht des Verhältnisses zwischen Kirche und Welt, näherhin zwischen Kirche und anderen gesellschaftlichen Kräften bzw. Religionen verpflichtet.

 

Theologie und Glaube erhebt für sich den Anspruch der Wissenschaftlichkeit wie auch der kritischen Reflexion bzw. der freien Meinungsäußerung. Veröffentlicht werden deshalb Beiträge im Prinzip nur dann, wenn sie die Kriterien der Wissenschaftlichkeit erfüllen, aber auch dann, wenn sie kritische bzw. nicht allgemein konsensfähige Positionen vertreten. Generell nicht veröffentlicht werden Beiträge, die den Kriterien der Wissenschaftlichkeit nicht genügen und die, z.B. mit fundamentalistischer Diktion, auf die Un-terbindung des freien, kritischen Diskurses abzielen.

 

Theologie und Glaube versteht sich als wissenschaftliche Fachzeitschrift der christlichen Theologie und dient dem Diskurs dieser christlichen Theologie. Veröffentlicht werden deshalb Beiträge aus dem gesamten Spektrum der für die christliche Theologie relevanten Themenbereiche. Nicht veröffentlicht werden Texte, die keinen Bezug zur Theologie erkennen lassen und die nicht den Charakter wissenschaftlicher Reflexion haben (z.B. Betrachtungstexte oder bloße Praxisberichte).

 

Wir möchten mit Theologie und Glaube den theologischen Diskurs mitgestalten. Die Schriftleitung betrachtet es deshalb als ihre Aufgabe, die einzelnen Nummern von Theologie und Glaube auf der Grundlage inhaltlicher Überlegungen zu konzipieren. Dazu gehört, dass sie in der Regel von sich aus mögliche Autoren/innen auswählt, anfragt und ggf. inhaltlich anleitet. Unbeschadet davon bleibt die Möglichkeit, unangefragt angebotene Beiträge zu veröffentlichen, sofern sie den Anforderungen genügen.

 

Als theologisch-wissenschaftliche Fachzeitschrift versteht sich Theologie und Glaube als Forum der aktuellen, originären Fachdiskussion. Veröffentlicht werden deshalb nur Beiträge zur Erstpublikation. Schon andernorts publizierte Texte werden nur in Ausnahmefällen veröffentlicht.

 

Jeder Beitrag, erbeten oder unangefragt zugesandt, wird einer inhaltlichen Prüfung unterzogen. Kein Beitrag hat Anspruch auf eine automatische Publikation. Die Bitte um Überarbeitung und ggf. die Ablehnung eines Beitrags werden als Normalität der Publikationspraxis betrachtet und praktiziert.

 

Theologie und Glaube soll Plattform sein für den theologischen Diskurs in seinen vielfältigen Schattierungen und Ausdrucksformen. Vorgesehen werden deshalb über den klassischen Fachbeitrag hinaus auch Texte aus anderen Genres (z.B. Kommentare, Glossen, Interviews usw.).

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